Datenschutzerklärung

Tagwerk ist eine App für Familien, die ihre Kinder zu Hause unterrichten. Sie befindet sich in einer geschlossenen Testphase. Hier steht, welche Daten Tagwerk speichert, wozu und wo.

Verantwortlich

Daniel Schmidheiny, schmidheiny@gmail.com

Welche Daten

Von Eltern: Vorname, E-Mail-Adresse und Passwort. Das Passwort wird nur verschlüsselt (als Hash) gespeichert.

Von Kindern: Vorname, Klasse und eine 4-stellige PIN (ebenfalls nur als Hash). Dazu alles, was in der App entsteht: Aufgaben, Zeiten, Kurzbeschriebe, Fotos, Rückmeldungen der Eltern, Sterne und eingelöste Belohnungen.

Die Fragen «Wie war's?» und der Wochenrückblick (z. B. zur Stimmung) sind freiwillig. Sie können leer bleiben.

Für die Eltern hält Tagwerk fest, wann und wie lange ein Kind die App offen hat, auf welchem Gerätetyp (z. B. «iPhone · Web-App») und wann es sich mit der PIN anmeldet. Nur Tagwerk selbst, keine anderen Apps, kein Standort. Diese Angaben werden nach 90 Tagen gelöscht. Eltern können die Erfassung ausschalten und das Erfasste löschen.

Notizblock: eigene Notizen, Aufgaben und Erinnerungen von Eltern und Kindern. Sie sind privat, ausser jemand teilt einen Eintrag mit den Eltern.

Mitteilungen (freiwillig, pro Gerät): Für Push-Mitteilungen speichert Tagwerk eine technische Adresse des Geräts beim Push-Dienst des Herstellers (Apple, Google, Mozilla oder Microsoft) und die Sprache. Wer Mitteilungen ausschaltet, löscht diese Adresse.

Technisch: Cookies für die Anmeldung, die Sprache und das Farbschema. Es gibt keine Werbe-, Tracking- oder Analyse-Cookies. Der Server protokolliert Aufrufe kurzzeitig (u. a. IP-Adresse), um Fehler zu finden.

Wozu

Nur damit die Familie das Lernen planen, festhalten und als Bericht ausgeben kann. Die Daten werden nicht verkauft, nicht für Werbung genutzt und an niemanden weitergegeben, ausser an die unten genannten technischen Dienstleister.

Wer sieht was

Eltern sehen alle Daten ihrer Familie, ausser private Einträge im Notizblock: Diese sieht nur, wer sie geschrieben hat, bis er oder sie sie teilt. Kinder sehen nur ihre eigenen Aufgaben, Fotos und Einträge. Andere Familien sehen nichts.

Der Betreiber hat technisch Zugriff auf die Datenbank. Er schaut Daten nur an, wenn es für die Behebung eines Fehlers nötig ist oder die Familie darum bittet, zum Beispiel beim Zurücksetzen eines Passworts.

Wo die Daten liegen

Datenbank und Fotos: Supabase, Rechenzentrum in Zürich (Schweiz). Die App läuft auf Servern von Vercel in Frankfurt (Deutschland).

Push-Mitteilungen laufen über den Push-Dienst des Geräteherstellers (z. B. Apple). Der Inhalt ist dabei Ende-zu-Ende verschlüsselt, der Dienst kann ihn nicht lesen. Auf dem Sperrbildschirm lässt sich der Inhalt ausblenden.

Supabase Inc. und Vercel Inc. sind Unternehmen mit Sitz in den USA. Ein Zugriff aus den USA lässt sich deshalb nicht ganz ausschliessen. Abgesichert ist das über die Datenschutzvereinbarungen der Anbieter (Standardvertragsklauseln bzw. Swiss-U.S. Data Privacy Framework).

Fotos von Kindern

Fotos sind nur für die eigene Familie sichtbar und werden über kurzlebige, geschützte Links ausgeliefert. Wir empfehlen, Hefte, Werke und Ergebnisse zu fotografieren, nicht Gesichter.

Wie lange

Solange die Familie Tagwerk nutzt. In den Einstellungen kann ein Elternteil die ganze Familie löschen. Dann werden alle Daten und Fotos sofort gelöscht. Sicherungskopien werden innert 30 Tagen überschrieben.

Deine Rechte

Du kannst jederzeit Auskunft verlangen, Daten berichtigen, löschen oder herausgeben lassen. Den Bericht kannst du selbst als PDF speichern. Für alles andere genügt eine Nachricht an den Betreiber. Beschwerden sind beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) möglich.

Stand: 27. Oktober 2026